Trockene Böschungen
Steinriegel, Steinhaufen und andere Steinstrukturen dienen als Verstecke, Unterschlüpfe, Fortpflanzungs- und Überwinterungsorte für viele wärmeliebende Kleintiere (Wirbellose, Amphibien, Reptilien, Vögel). Sie sind wichtige Trittsteine für die ökologische Längsvernetzung.
Wiesensalbei
Die Wiesensalbei (Salvia pratensis) wächst in besonnten, mageren Wiesen und gilt als Trockenzeiger. Ihre Blätter sind oval, unregelmässig gezähnt und behaart. Die violettblauen Blüten haben eine helmartig gewölbte Oberlippe und zu einem Hebelapparat umgebildete Staubbeutel, welcher bei der Bestäubung von Bienenund Hummeln betätigt wird (Blütezeit Juni-September).
Zimmermann, Bild: B. AeschbacherZauneidechse
Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist ein Reptil und gehört zu den Echten Eidechsen. Sie besiedelt Magerbiotope, wie trockene Waldränder, Bahndämme, Steinbrüche, Kiesgruben, Wildgärten und ähnliche Lebensräume mit einem Wechsel aus offenen, lockerbödigen Abschnitten und dichter bewachsenen Bereichen. In kühleren Gegenden beschränken sich die Vorkommen auf wärmebegünstigte Südböschungen. Wichtig sind auch Elemente wie Totholz und Steine.
Wikipedia, Änderungen Zimmermann, Bilder: FotoNaturSchachbrettfalter
Der Schachbrettfalter (Melanargia galathea), auch Damenbrett genannt, ist mit seiner schwarz-weiss Zeichnung der Flügel einfach zu erkennen. Er bevorzugt spät gemähte trockene oder feuchte Wiesen. Seine Raupen leben auf verschiedensten Gräsern.
Zimmermann, Bild: FotoNaturFeldgrille
Die Feldgrille (Gryllus campestris) erkennt man in erster Linie an ihrem Gezirp (hörbar bis 50m), das durch Reiben der Flügel an den Hinterbeinen entsteht. Sie lebt am Boden von sonnigen, mageren und lückigen Wiesen. Die Feldgrille ist in der Schweiz gefährdet, weil geeignete Lebensräume stark dezimiert wurden.
Zimmermann, Bild: FotoNatur, Audio: © Raimund Specht, Avisoft Bioacoustics





